Holzzäune

Zäune vermitteln das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Sie schaffen zudem private Atmosphäre. Auch für eine gemütliche Abgeschiedenheit kann ein Holzzaun oder eine andere Zaunart sorgen.

Die reine Schutzfunktion eines Zaunes früherer Jahre, beispielsweise der Schutz von Tieren und Ernte, nimmt ein Zaun in vielerlei Ausführungen auch heute noch wahr. Dennoch geht es auch um die Schaffung eines optischen Abschlusses bei einem Grundstück. Der Holzzaun soll in der Erscheinung mit Haus und Garten sowie der Umgebung harmonieren. Gemeindeverwaltungen können in bestimmten Fällen die Art des Zaunes sowie die gesamte Errichtung festlegen. Auch für einen Holzzaun schreibt die jeweilige Ortssatzung oder Baugenehmigung vor, wo man beispielsweise einen 190 Zentimeter hohen Sichtschutz-Holzzaun anbringen darf und wo nicht. Das Bauordnungsamt kann das gerade für die Abgrenzung von Vorgärten untersagen.

Im Allgemeinen lassen sich Garten- oder Hausgrundstücke mit einer Hecke (grüner Zaun), einer Mauer (Stein, Beton) oder eben einem Zaun (Alu-, Kunststoff-, Holzzaun) einfrieden. Der grüne Zaun ist eine sehr schöne wenn auch langwierige (ein meterhoher Zaun dauert mehrere Jahre) und arbeitsintensive Lösung. Der Holzzaun erfreut sich trotz der Konkurrenz von Metall- und Kunststoffzaun einer großen Beliebtheit. Wer für die Begrenzung seines Gartens natürliche Materialien verwenden möchte, der wählt noch immer einen Holzzaun. Zu den sehr beliebten Materialien zählt das Holz der Kastanie, Kiefer, Fichte, Eiche oder Lärche. Für die Anschaffung eines Holzzauns, lohnt sich die Beschäftigung mit dem Thema Resistenzklassen für Holz. Auch der eigene Geldbeutel spielt bei der Wahl eines Zaunes natürlich eine Rolle

Holzzäune aus Bangkirai halten mindestens 30 Jahre, sind somit praktisch unverwüstlich, kosten jedoch entsprechend. Soll es exotisches Holz aus den Tropen sein, kann ein Bambuszaun diesem Wunsch gerecht werden. Als sehr widerstandsfähig gilt das Holz der sibirischen Lärche und der kanadischen Zeder, doch sind diese Hölzer auch nicht gerade sehr preiswert. Das für einen Holzzaun verwendete Material sollte entweder über eine hohe natürliche Wetterbeständigkeit und Haltbarkeit verfügen oder diese mit entsprechenden Schutzimprägnierungen und Anstrichen erhalten.

Ein geölter Holzzaun ist natürlicher und auch pflegeleichter als ein farbig gestrichener

Ein geölter Holzzaun ist natürlicher und auch pflegeleichter als ein farbig gestrichener

Einen Zaun im direkten Wohnumfeld sollte man nur mit einem pflanzen- und umweltfreundlichen Schutz versehen. Farbig angemalte Bretter sind im Allgemeinen pflegeintensiver (mehrmaliges Nachstreichen) als natürliches geöltes Rundholz oder Pfosten. Soll ein Holzzaun als Sichtschutzzaun dienen, muss er konstruktionstechnisch ausreichend dimensioniert werden. Vor allem die Verankerung im Boden ist nicht unwichtig, da bei starkem Sturm ein Umsturz oder gar ein Umherfliegen von Teilen droht.

Als sehr stabil und sehr dicht gilt ein Bohlenzaun, der auch Schall absorbieren und Wind abhalten kann, wenn er mannshoch als Sichtschutzzaun errichtet wird. In jedem Fall bietet das Material Holz einem Heimwerker und Gartenfreund ausreichend Gelegenheit zur schöpferischen Gestaltung beim Zaunbau.

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